Plenumsbeiträge
Fachtagung der Bundesverbandes für körper- und mehrfach-behinderte Menschen und Mensch zuerst – Netzwerk People first
6.-8. Oktober 2011 in der Freien Waldorfschule Berlin
Grußwort von Hubert Hüppe,
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Berlin
Was sind die großen Fragen von Persönlicher Zukunftsplanung?
John O'Brien, RESPONSIVE SYSTEMS ASSOCIATES Lithonia/USA (Übersetzung des Vortrags: Oliver König / Übersetzung der Präsentation: Susanne Göbel)
Lesung: Geschichten zu Zukunftsplanung und Zukunftswünschen
Mit den Geschichten geben Frauen und Männer mit Behinderung einen Einblick in ihre Wünsche, Träume und Zukunftspläne. Der Text von Kevin entstand im Rahmen einer Zukunftsplanung, die anderen Geschichten im Rahmen eines Schreibwettbewerbs, der vom bvkm gemeinsam mit der Aktion Mensch durchgeführt wurde. Diese und viele anderen Geschichten wurden in dem Buch „Mehr vom: Frauen und Männer mit Behinderung erzählen“ veröffentlicht. Vorgetragen wurden sie von Lisa Rauen, Laura Heid, Benjamin Hirt von der Berliner Schauspielschule.
Jürgen Vanek und seine Persönliche Zukunftsplanung
Zum Film: Der Film erzählt die Geschichte von Herrn Vanek, die ihn über eine vollbetreute Wohngemeinschaft und die Tätigkeit in einer Beschäftigungstherapie in einen eigene Wohnung und ein Langzeitpraktikum im Zentrum für Kompetenzen geführt hat.
Da die Pflegegeldergänzungsleistung aufgrund mangelnder Selbstverwaltungskompetenz abgelehnt wurde, bleibt Herr Vanek im Moment nur die Heimhilfe als Unterstützungsform für den privaten Bereich. Eine Leistung, die weder seiner Lebensrealität noch seinem Lebensentwurf entspricht, wie der Film deutlich aufzeigt. Dass Herr Vanek sein Leben selbst in die Hand nimmt und der Umgang mit Persönlicher Assistenz einwandfrei funktioniert – auch das spiegelt der Film in eindrucksvoller Weise wieder.
Mit dem Instrument Persönliche Zukunftsplanung setzt Jürgen Vanek seinen Vorstellungen über ein selbstbestimmtes Leben um.
Was ist eine gute Zukunftsplanung?
Angebot in Leichter Sprache von Carolin Emrich, Bremen und Susanne Göbel, Mainz
In der Arbeits-Gruppe ging es um gute Zukunftsplanung.
Gemeint waren vor allem diese Fragen:
Wann ist Zukunftsplanung gut?
Was muss erfüllt sein, damit Zukunftsplanung gut ist?
Was sind unsere Wünsche an Zukunftsplanung?
Die Zukunft von Zukunftsplanung
Fishbowl/Große Gesprächsrunde
In der großen Runde ging es um die Frage, wie es mit dem Thema Zukunftsplanung weitergeht. Personen unterschiedlicher Zusammenhänge (Menschen mit Behinderung, Eltern, Fachkräfte, VerbandsverteterInnen, WissenschaftlerInnen) wurden in den inneren Kreis eingeladen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Hinweis: Nicht alle pdf-Dateien sind blindenfreundlich aufbereitet. Bei Bedarf können Sie hier die Word-Versionen bzw. Power-Point-Dateien der einzelnen Vorträge und Arbeitsgruppen anfragen.
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