
Das Netzwerk fordert:
- eine Schwangerenvorsorge, die die Frau in den Mittelpunkt stellt und sie stärkt; Schwangerenvorsorge durch Hebammen
- Herausnahme vorgeburtlicher selektiver Diagnostik aus dem Regelangebot der Schwangerenvorsorge
- umfassende ärztliche Information und Aufklärung vor jeder diagnostischen Maßnahme, die zur Selektion genutzt werden kann, auch vor Ultraschall und Bluttests.
- konsequente Umsetzung des Prinzips der informierten Zustimmung
- Bereitstellung eines psychosozialen Beratungsangebotes, das unabhängig ist von der Durchführung von Pränataldiagnostik
- freiwillige Inanspruchnahme des Beratungsangebotes vor, während und nach Pränataldiagnostik und Verpflichtung der Anbietenden von PND, im Rahmen ihrer Information und Aufklärung auf dieses Angebot hinzuweisen
- Zusammenarbeit der mit Schwangerenbegleitung befassten Personen/Einrichtungen und der Selbsthilfe im Interesse der betroffenen Frauen und Paare
- Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass Familien, die Kinder mit Behinderungen haben, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können
- Wahrung der Intentionen des Embryonenschutzgesetzen, insbesondere das Verbot von PID und anderen Verfahren der Selektion
- Einbeziehung aller betroffenen Berufsgruppen und demokratische Kontrolle der Gremien, die über die Ausgestaltung der Schwangerenvorsorge und über medizinische Standards und Leistungen entscheiden
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